Die Traumschleife „Schwede Bure“

Die Traumschleife „Schwede-Bure“ ist eine abwechslungsreiche Tour und geht an vielen verschiedenen Kulturstätten und geschichtsträchtigen Orten vorbei, bspw. der Oberweseler Stadtmauer mit ihren Wachtürmen, dem jüdischen Friedhof und der Kapelle Kalvarienberg.

Der Weg schlängelt sich – teilweise auf schmalen Pfaden – durch kleine Wäldchen, Wiesen und Weinberge. Zwischendurch kann man traumhafte Aussichtspunkte in Täler und auf den Rhein genießen.

Ich parke direkt am Rhein an der B9, und gehe durch die Unterführung der Bahn nach Oberwesel hin

Ich laufe durch Oberwesel, bis ich an den zentralen Platz komme, von dort aus gehe ich vom Rhein weg und folge den ersten Schildern der Traumschleife.

Die Traumschleife ist ein Rundweg, daher kann man ihn in jede Richtung laufen.

Nach ein paar Treppen trennt sich der Weg in den Stadtmauer-Weg. Nach rechts und links geht dann die Traumschleife weiter. Ich gehe links die Treppen hoch und halte mich dann rechts, um an der Stadtmauer entlang zu gehen.

Am Ende des Weges komme ich an der Sankt Martinskirche heraus, wieder gehe ich links und dann direkt links ein paar Treppen hinauf und einen Steig hinauf auf den Höhenzug.

Nachdem ich an den Schrebergärten des kleinen Pfad steil nach oben gegangen bin, komme ich an einem Aussichtspunkt heraus, an der einerseits ein „Kackstuhl“ steht, andererseits ein wunderschöner Blick in die Weinberge von Oberwesel und auf den Rhein besteht.

Nachdem ich oben an den Feldern herausgekommen bin, laufe ich an einer Pferdekoppel entlang, auf einem Höhenweg parallel zum Rhein. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Rheinbiegung bei Oberwesel. Derzeit ist der Wasserstand extrem niedrig, daher erscheinen einige Inseln im Rhein. Für mich geht es weiter auf einem kleinen Weg immer nach oben, bis ich wieder an Feldern herauskomme.

Der Weg biegt rechts ab, und an der Wegbiegung steht eine Schaukel, natürlich konnte ich es nicht lassen, einmal zu Schaukeln…

Nach wenigen 100m geht der Weg etwas schräg nach rechts unten und ich komme unten an der Rheingold Schänke heraus. Wer möchte, kann hier einkehren. Dort kann man zünftig und günstig essen, es gibt Schnitzel. Schweinemedaillons, Rumpsteak, wer möchte, kann auch Salate und Spätzle essen.

Für mich geht es ohne Essen weiter, der Weg führt parallel zur Landstraße entlang, hier ist wunderschön gemäht, so dass das Laufen zwischen Landstraße und Kuhweide keinerlei Schwierigkeiten bereitet.

Am Ende des Pfades oben angekommen, stehe ich oberhalb des Niederbachs und laufe weiterhin vom Rhein weg in die Natur hinein.

Doch hier oben verweile ich erst mal eine kurze Zeit, denn der Ausblick ist wirklich wunderschön. Man kann die zwei Türme der Sankt Martinskirche und auf der gegenüberliegenden Seite des Felsenturms hier sehen. Dazwischen kann man einen Blick auf den Rhein erhaschen und Blick auf die anderen Rheinseite mit ihren schroffen Felsen. Im Tal selbst befinden sich auf der linken Seite, Weinberge und auf der rechten Seite geschlossener Wald. Ein tolles Bild mit einer schönen Fauna.

Nachdem ich eine Weile durch die Felder auf dem Höhenzug gegangen bin und vorher noch eine Tannenbaumzucht umrundet habe, überquere ich die Landstraße und stehe an einem Wanderparkplatz, wo ich auch das erste Mal eine Karte der Tour fotografieren kann.

Ich gehe weiter auf dem gemähten Weg, der mich wunderschön in das Hinterland führt.

Je weiter ich nach hinten gehe, desto mehr wird der Weg ein Schotterweg und auf der rechten Seite kommen mehr und mehr schroffige Felsen heraus.

Am westlichsten Punkt der Tour komme ich um die Kurve und schaue von einem Felsen herab, auf dem eine Liege steht. Von hier aus schaue ich in den westlichen Talbereich des Hainbachtal.

Im weiteren Verlauf geht die Tour links einen kleinen Steig hinunter und ich wandere auf einem betonierten Weg unterhalb des vorherigen Weges wieder im Tal zurück.

Der Weg geht zwar schön durch die Weinberge, zieht sich aber doch recht lange – auf der Höhe der Burg Schönborn geht es dann links einen kleinen Steig hinauf.

Auf einem kleinen wunderschönen Steig geht es oberhalb von Oberwesel nun Richtung Norden den Rheinabwärts entlang. Man kommt bei den Schwedenlöchern vorbei, die dem Weg den Namen gegeben haben und kurz darauf an einer kleinen süßen Kapelle, der Kapelle Kalvarienberg.

Ich gehe durch die Gärten weiter nach unten nach Oberwesel, bis ich wieder an die Kreuzung komme, an der ich rechts an der Stadtmauer nach oben gegangen bin.

Die Tour war wirklich sehr sehr schön, ich kann sie nur wärmstens empfehlen! Auch bei Sonne und Wärme ist sie gut zu bewandern, da sie zum Teil  im Wald und im Schatten und auf dem Rückweg in der Sonne stattfindet.

GPS Track findet ihr hier

Startpunkt: Parkplatz

Länge: 12,9km

Zeit: 3:09h

Höhenmeter: 490 hm

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..