Die St.-Oswald-Schleife in Manubach

Ich wandere heute die Sankt-Oswald-Schleife, die in der Nähe des Ortes Bacharach in Manubach liegt.

Ab Manubach läuft man über einen 11 km langen Rundweg des Rheinburgenweges, es soll hier schöne Ausblicke, Bach-Übergänge, Weinberge und Ziegenweiden geben – zudem einen kleinen Kraxl-Pfad und ich bin gespannt, was mich erwarten wird.

Parken kann man auf dem Wanderparkplatz am Ortseingang in Manubach auf der linken Seite beim Gemeindehaus. Von hier aus geht es in den Ort hinein, und der Weg biegt dann links ab.

Die Manubacher sind ein sehr freundliches und nettes Völkchen, als ich einen Parkplatz erst am Friedhof suchte, kam ich an einem Vater und Sohn vorbei, die mir nett Auskunft gaben.

Als ich den Wagen abgestellt hab und die Tour begonnen habe, trafen wir uns wieder und er erzählte mir, wie die Tour verläuft. Sehr freundlich, ein toller Start für eine schöne Rundtour.

Der Weg biegt vom Friedhofsweg links ein paar Treppen hoch ab und danach geht es auf einem Stein-/ Schotterweg weiter nach oben.

Erst geht der Weg oberhalb von Manubach auf einem Höhenweg hinter den Häusern entlang, bis ich links abbiegen und dann die geteerte Straße weiter nach oben folge. Der Weg biegt rechts davon leicht schräg ab und ich gehe auf einen Pfad, der mich sukzessive weiter nach oben bugsiert.

Oben angekommen, auf dem Kamm eröffnet es einen schönen Blick auf das südlicher Tal von Manubach, doch trotz alledem geht es noch weiter nach oben. Ich raste aber erst mal auf einer kleinen Bank im Schatten, weil es heute wieder sehr warm zu drohen scheint.

Ich laufe weiter auf dem Kammweg zwischen den Tellern von Oberdiebach und dem Tal von Oberheimbach entlang, hier oben gibt es diverse Sitzmöglichkeiten, um Rast zu machen und den Ausblick in die Täler zu genießen.

Sukzessive geht es für mich bergauf, nach wenigen 100m komme ich an eine Kreuzung, wo rechts ein Talblick abgeht, ich mache den Versuch, den Talblick zu finden, aber da der größte Teil wieder sehr steil Bergabgeht, entscheide ich mich dagegen und laufe weiter.

Am Loheichenwald auf der linken Seite biege ich auf den Feldweg rechts ab, um somit sehr wahrscheinlich die Kurve im Tal hinteren einzuleiten.

Ich laufe weiter durch den Wald, auf einem kleinen, nicht mal 50cm  breiten Pfad. Und komme wenig später an einem Feld heraus, wo im Schatten unter einem Baum eine Horde Kühe stehen. Manchmal hat man das Gefühl, man läuft tatsächlich quer fällt ein, denn die Wege sind nicht immer als solche erkennbar, Tritt Spuren sind relativ rar.

Ich gehe von hier in den Wald hinein und habe dann tatsächlich das Gefühl, dass ich auf einem kleinen Steig bin. Dieser führt auf dem Berg rücken zu einer wunderschönen Bank, von der man den Blick auf den Franzosen-Kopf (618m) hat. Von hier aus geht es dann in Serpentinen auf diesem kleinen Steig nach unten.

Als ich den Weg parallel zur Landstraße einbiegen und den Berg wieder leicht nach oben gehe, gilt es aufmerksam zu sein, denn irgendwann geht der Weg rechts ab, dies ist ausgeschildert durch ein Regenbogenzeichen an einem Baum in Rot und einem kleinen rechten Pfeil. Wenig später überquere ich einen Bach und komme dann oben an der Landstraße heraus.

Nach dem überqueren der Landstraße geht es wieder nach oben, bis ich in einer Keery an einer Holzbank ankomme. Von hier geht der wegsteil nach oben auf den Bergkamm.

Nachdem ich auf dem Bergkamm angekommen bin, geht es weiter an Feldern, vorbei durch den Wald und eine kleine Schleife und dann auf die nächste Etappe, der Weinberge, zu kommen. Von hier oben sind es noch 5 km bis zum Wanderplatz, d.h. ich habe circa die Hälfte der Etappe bereits hinter mir.

Aber bevor ich überhaupt einige Weinrebe erblicke, geht es erst mal noch mal hinunter, in den Wald über Waldwege in Serpentinen hinauf, auf schöne Wiesen und oberhalb am Kamm, dann entsprechend an Feldern entlang.

Die Waldwege sind wunderschön zu gehen, hier sind sie auch tatsächlich gemäht und immer wieder stoße ich auf schöne Banken mit schönen Ausblick.

Und dann doch… Der Weg führt mich oberhalb von Weinberge im Tal von Oberdiebach entlang.

Von hier aus sehe ich im Tal bereits auf der anderen Seite den Friedhof, der oberhalb des Wanderparkplatz liegt.

Kurz vor dem Dorf durchqueren ich eine Ziegenkoppel und komme dann durch das Wohngebiet unten im Dorf .

Als ich unten wieder im Dorf ankomme, gehe ich an nach der Kirche links durch die Hauptstraße des Dorfes, der Weg biegt kurz nach der Kirche links ab, dann an einem kleinen Platz rechts ab und führt dann wieder am Friedhof Richtung Wanderparkplatz.

Ich entscheide mich allerdings komplett die Hauptstraße durch zu laufen, weil sie mir ein etwas anderes Bild von Manubach gibt als das, was ich über den Weg am Friedhof gesehen habe. Somit ist für mich eine wirkliche Rundtour über diesen Weg Ausgang zu Ende. Nach circa 11,5 km, komme ich am Ausgangspunkt an.

Alles in allem eine sehr schöne Wanderung durch Wälder, Wiesen Weinberge und am Ende tatsächlich durch einen Ziegengehege.

Das einzige was ich tatsächlich vermisst habe, ist ein kurzer Klettersteig oder Kraxl-Pfad, aber ich vermute, es war der kurze Kammsteig ab der Bank mit Blick auf den Franzosen-Kopf, der dann mit einer Treppe und einem Geländer endete.

GPS Track findet ihr hier

Startpunkt: Parkplatz

Länge: 11,85km

Zeit: 3:07

Höhenmeter: 390hm

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