Oelsbergsteig bei Oberwesel (Mittelrheintal)

Der Klettersteig Oelsbergsteig liegt direkt am Rhein im mittleren Rheintal bei Oberwesel und gilt als alpiner Klettersteig mit einer Einstiegsklassifizierung eines Klettersteiges, ein einfacher aber abwechlungsreicher Klettersteig mit traumhaftem Weltkulturerbe-Panorama.

Oberhalb von Oberwesel kraxelt man an steilen Felsen und durch kleine Pfade, bis man schliesslich über saftige Wiesen zurück durch den Wald den Rundweg beendet. Ein Erlebnis für Jung und Alt und auf jedem Fall eine Empfehlung.

Ich komme auf der Bundesstrasse von Bingen und fahre Rheinabwärts nach Norden. In Oberwesel kann man gut seitlich der Bundesstrasse parken. „Oberwesel ist eine Stadt am Mittelrhein. Sie liegt in Rheinland-Pfalz im Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Stadt gehört der Verbandsgemeinde Hunsrück-Mittelrhein an, und ist einer der beiden Verwaltungssitze. Oberwesel ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort und gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.“ (Quelle: Wikipedia)

Ich entscheide mich am Ende von Oberwesel auf der linken Seite zu parken. und nehme den letzten Parkplatz am letzten Turm der Stadtmauer – hier sieht man schon parallel zur Eisenbahn den Weg, der in die Weinberge hinaufführt.

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Der Steig beginnt genau auf der Höhe der Bahnschienen,  erst  wie ein kleiner Feldweg nach oben, zweigt dann nach links ab und es wird ein kleiner ca.: 60 cm breiter Steig, über einen kleinen Wasserlauf winden sich Treppenstufen nach rechts oben, bis man in die Weinberge kommt.

Der Steig hat verschiedene Etappen und ist für Kinder einfach zu begehen. Auf dem Steig finden sich Treppen und Stufen, die es zu bezwingen gilt. Allerdings sollte man darauf achten, dass man den Steig nicht bei Nässe begeht, denn dann ist die Gefahr erheblich erhöht sich zu verletzen.

IMG_3887  IMG_3891Belohnt wird man am ersten Aussichtspunkt mit einem Traumhaften Ausblick. Weiter hoch geht es dann zu einem weiteren Aussichtspunkt mit Blick über das nördliche Mittelrheintal – das zum UNESCO Weltkulturerbe gehört.

„Das Welterbe Oberes Mittelrheintal ist eine Kulturlandschaft am Mittelrhein, die am 27. Juni 2002 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Das Welterbegebiet erstreckt sich von Bingen/Rüdesheim bis Koblenz auf einer Länge von 67 km entlang des Durchbruchstals des Rheins durch das Rheinische Schiefergebirge. Die Einzigartigkeit dieser Kulturlandschaft ist der außergewöhnliche Reichtum an kulturellen Zeugnissen. Seine besondere Erscheinung verdankt das Mittelrheintal einerseits der natürlichen Ausformung der Flusslandschaft, andererseits der Gestaltung durch den Menschen.

Seit zwei Jahrtausenden ist es einer der wichtigsten Verkehrswege für den kulturellen Austausch zwischen der Mittelmeerregion und dem Norden Europas. Im Herzen Europas gelegen, mal Grenze, mal Brücke der Kulturen, spiegelt das Tal die Geschichte des Abendlandes exemplarisch wider. Mit seinen hochrangigen Baudenkmälern, den rebenbesetzten Hängen, seinen auf schmalen Uferleisten zusammengedrängten Siedlungen und den auf Felsenvorsprünge aufgereihten Höhenburgen gilt es als Inbegriff der Rheinromantik. Nicht zuletzt inspirierte es Heinrich Heine zur Dichtung seines Loreleylieds.“ (Quelle: Wikipedia)

Der Steig  endet kurz unterhalb der Schutzhütte, an der man auf den normalen Burgen-Wanderweg wieder zurück nach Oberwesel kommt. Der Weg zurück führt erst einmal durch Wiesen, dann kommt man an einem echten Höhepunkt der Tour, dem Aussichtspunkt Maria Ruh genau gegenüber der/des Loreley-Felsens. Auf dem Rückweg wandert man durch einen Skulpturenpark und kommt an dem Günderodehaus vorbei. Hier kann man einkehren und hat an dem Jungfrauenblick einen wunderschönen Ausblick auf das Mittelrheintal.

IMG_3902Der Abstieg ist an manchen Stellen etwas steil und man muss hier sehr vorsichtig sein.

Letztendlich ist der Steig nicht sehr lang – max.: 1,5 KM, der Weg hin und auf dem Wanderweg mit einzelnen Skulpturen (Skulpturenpark) sind ungefähr 6,5 KM Insgesamt sollte man für den gesamten Weg 2,5 – 3 Stunden einrechnen. Schnellere Wanderer schaffen diese Distanz auch gut in 2 Stunden.

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