Der Wisper Trail – der Überhöhische

Der Wisper Trail startet in Hausen von der Höhe im Taunus und ist ein 16 km Rund-Wanderweg, der fast ausschliesslich in der Natur verläuft. Er durchquert aber auch das Taunusdörfchen Fischbach.

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Auf dem Weg wird man auf einem Höhenzug beleitet von wunderschöne Feldern und Wiesen, an Pferdekoppeln und an Kuhweiden vorbei.

Er führt auf kleinen Pfaden ins Tal hinab, durchquert das Örtchen Fischbach und man kann an der Sauerquelle rasten. Ein sehr abwechslungsreicher Rundwanderweg, der keine zu hohe Schwierigkeitsstufe hat und für Jede/n etwas bereithält.

Der Weg startet in Hausen von der Höhe, ich fahre von Wiesbaden über Kiedrich in den Taunus hinein. Hausen auf der Höhe ist direkt nach den Taunuskamm das erste Dörfchen im Taunus. Hier parke ich mein Fahrzeug am Sportplatz, normalerweise kann man auch an der Pizzeria auf dem Wanderparkplatz parken. Ich entscheide mich für den Sportplatz, da heute sowieso keine Veranstaltung dort stattfindet.

Natürlich hab ich das erfragt, denn heute wurde der Sportplatz hergerichtet, der Rasen gemäht. Daher waren einige Personen anwesend. Hier auf dem Parkplatz treffe ich auch Nadja wieder vom ‚Ms zu Fuß unterwegs’-Wanderblog, denn wir haben uns entschieden heute wieder einmal eine Tour zusammen zu machen.

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Vom Parkplatz geht es erst mal über die Bundesstrasse und dann hinab durch Wiesen, um auf den tatsächlichen Rundweg zu gelangen. Von hier oben hat man einen traumhaften Weitblick in den Taunus hinein. Ich gehe den Weg im Uhrzeigersinn und biege links ab in das Wohngebiet, in dem ich scharf rechts an einer Pferdekoppel abbiege und weiter hinab ins Tal gehe. Auf diesem Weg komme ich an einer Kuhweide vorbei und laufe gemächlich hinab ins Tal.

Nach einiger Zeit geht links ein Weg ab, ich steige hinauf auf einem kleinen Pfad, durchquere auf diesem gleichen Pfad den Wald. Ich überquere den kompletten Hauser Berg und komme auf der anderen Seite unterhalb des Wanderparkplatzes ‚Roter Kopf’ wieder heraus.

Von hier aus muss ich über eine Wiese gehen und kommen an einen der höchsten Punkte des Wanderweges, an der auch eine Parkbank steht. Hier machen wir Pause, trinken etwas, essen etwas und genießen den Fernblick und die kreisenden Vögel, die über dem Traktor des Landwirten kreisen, der gerade die Wiese mäht. Auch da scheint es gerade eben etwas zu essen zu geben.

Von diesem Punkt geht es dann weiter auf der Hochebene Richtung Fischbach. Auf meinem Weg genieße ich wunderschöne Aussichten gehe durch schöne Wiesen. Hier befinden sich ebenfalls sympathische Kühe, die allerdings nicht ganz so zutraulich sind wie ich dachte. Der Versuch einer Kontaktaufnahme durch den Wanderer.

Von hier aus geht es wieder in den Wald hinein und nach einigen Metern einen kleinen steilen Steig nach unten. Hier tauche ich dann links vom Pfad in ein Tal ein, dass mich auf einem kleinen Steig nach unten führt.Es ist Spätsommer, daher blühen einige Blumen hier unten in Rosa/Violett. Super schön der Abstieg…

An dessen Ende komme ich auf einen Ansatz, von dem erneut ein kleiner steiler Pfad durch den Wald führt, der mich bis zum Sauerbrunnen (Sauerborn) führt.

Die Sauerquelle ist eine der ältesten Quellen, die man weiterhin trinken kann. Aus dem Boden kommt ein Mineralwasser (!), dass sehr mineralhaltig und auch sehr metallisch schmeckt. Der Clou daran ist, dass es bereits mit Kohlensäure aus dem Boden kommt.

Leider ist die Quelle nicht sehr ansehnlich, denn durch das Metall im Wasser ist alles drum herum rot, das sollte aber Keine/n davon abhalten, einmal einen Schluck zu nehmen und zu probieren. Es lohnt sich.

Von hier aus geht es über den Fischbach weiter das Tal bergauf. Der Weg führt durch den Ort Fischbach hindurch, ein niedlich kleiner verträumter Ort mitten im Taunus. Hier kann man auch Pause machen und etwas essen, denn der Gasthof (Gasthaus zum Fischbachtal) in Fischbach bietet Hausmannskost an. Leider ist aufgrund der Corona Thematik nur Mitnahme haktuell möglich, aber das wird sich hoffentlich bald wieder einpendeln.

Nachdem man den Ort durchquert hat, geht es links an dem wahrscheinlich ehemaligen Schul- oder Rathaus und dem Kirchturm, der heute ein Feuerwehrhaus ist, hinauf durch das Wohngebiet.
Wenig später macht der Weg eine Kehre und danach eine Kurve an einem wunderschönen Haus mit tollem Ausblick über Fischbach, es geht dann weiter parallel zu den Häusern auf dem gegenüberliegenden Hang in das Grambachtal hinauf.

Der Weg schlängelt sich gemäßigt nach oben, bis man an eine Hühnerzucht kommt, beziehungsweise ein Wagen in dem Hühner leben. Ab hier geht der Weg etwas steiler nach oben, denn man muss hier wieder einige Höhenmeter überwinden. Auf dieser Etappe besteigt man sozusagen den Ochsenberg. Doch Ochsen sucht man hier vergebens, man könnte allerdings Glück haben und eine Äskulapnatter erhaschen, denn diese leben hier oben auf dem Ochsenberg.

Ich habe kein Glück, wahrscheinlich weil Nadja und ich auf dem Weg nach oben quatschen. Da hauen die Nattern dann mal flux vor uns ab. Oben angekommen geht der Weg dann das Tal zurück auf dem Höhenweg, tolle Ausblicke einige schöne und ansprechende Holzbänke warten zum gemütlichen ausspannen und rasten. Der Weg ist wirklich gut ausgeschildert, sehr gut zu gehen.

Am Ende des Tals liegt der Weg links ab über den Horbach. Von hier aus geht es steil bergauf über eine Wiese bis zu dem nächsten Höhnweg der wieder das Tal hinauf geht. Bei dem Aufstieg über die Wiese gehe ich vorweg und stampfe wie ein Elefant den Berg hinauf. Dementsprechend platt bin ich, als ich oben ankomme.

Anmerken lasse ich mir allerdings nichts, denn Nadja hat es heute noch ein wenig schwerer … Diesmal ist es genau andersrum (Verweis auf den Wanderbericht ‚Gladbacher Almauftrieb’ bei der letzten Passage) diesmal ist Nadja diejenige, die außer Atem oben auf dem Höhenzug ankommt, während ich nach dem Ausschnaufen wieder fit bin.

Weiter geht es das Tal entlang, bis die Wirtschaftswege wieder die Wegeführung übernehmen.

Auf einem Baumstapel eine kurze Verschnaufpause, bevor es dann weiter im Tal nach oben geht. Hier folgt der Verlauf des Weges wieder den Forstwegen.

An den Kneipanlagen machen wir noch einmal Rast. Wir beobachten, wie ein Fahrzeug mit Anhänger langsam rückwärts zu der Raststelle manövriert, auf dem Anhänger einen Rasenmäher. Wie sich herausstellt ist die Robert Carrera, vom Wegemanagment der Wispertrails. Nun haben wir auch einmal ein Bild von den fleißigen Helfern auf den Trails, dem wir die Pflege und den Zustand der Wispertrails verdanken.Danke hier noch einmal explizit hierfür!

Nachdem Robert den Weg für uns gemäht hat, bedanken wir und und ziehen weiter. An einem Weiher beobachten wir noch eine Schildkröte und steigen dann vom Rundweg hinauf zu Parkplatz. In 4:23 haben wir 16,7km geschafft.

Der Überhöhische bietet sowohl Steige, angenehme Wanderwege, tolle Weitblicke und Rastmöglichkeiten. Eine Quelle, ein Gasthaus und zum Ende hin noch die Kneipmöglichkeit. Der Rundweg ist top in Schuss, sehr gut zu gehen, sehr abwechslungsreich, fordert aber ein wenig Kondition, denn mit über 16km ist er auch nicht gerade kurz.
Für einen schönen Wandertag bei gutem Wetter aber genau das Richtige. Danke auch an MsZuFussunterwegs, es hat wieder Spass gemacht …

Die Tour findet Ihr auf Kommot hier

Weitere Informationen, auch zu den weiteren Wisper Trails findet Ihr hier Wisper Trails 

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