4 Gipfel • 4 Türme in Bad Ems und tolle Blicke über das Lahntal

Auf und Ab in Bad Ems • 4 Türme-Tour und tolle Blicke über das Lahntal

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Meine heutige Reise führt mich in das schöne Tal der Lahn, wo ich im Kurbad Bad Ems eine 4-Gipfel-Wanderung mache und auf dieser Wanderung insgesamt 4 Türme besuche.

Neben dem sportlichen Auf und Ab bewandere ich das wunderschöne Tal der Lahn, an der ich teilweise entlang spaziere, durchquere den Kurgarten von Bad Ems und wandere durch einige spannende Täler und über steile Steige und Serpentinen.

Ich bin sehr gespannt was mich auf der Tour erwartet und nehme Euch gerne mit auf meine Erlebnisse …

Doch alles der Reihe nach. Von Wiesbaden fahre ich ca.: 45 min nach Band Ems. Ich starte meine 4-Türme-Tour in Bad Ems direkt hinter halb dem Hauptbahnhof. Hier in einem Wohngebiet unterhalb der Rudolf Schule kann ich mein Auto kostenlos abstellen kann. Ich gehe hinunter zum Bahnhof und folge dort den Schienen in Richtung Nassau.

Eine ganze Weile laufe ich parallel zu den Bahnschienen, denn hier ist der Start in die heute folgende Route. Auf einem Weg oberhalb des der Straße lässt es sich bequem unterhalb der Wohnhäuser laufen. Auf meinem Rundweg soll ich insgesamt vier Türme passieren, tolle Ausblicke und Steige sehen und begehen und am Ende dann zufrieden wieder am Ausgangspunkt ankommen.

Kurz nach einer leichten Rechtskurve und auf der linken Seite einer Unterführung steht ein Spannungshäuschen. Hier biege ich auf den Weg ab, der genau hinter einem auf der rechten Seite sehenden Sportplatz-Hinweisschild nach oben führt.

Der Weg geht moderat nach oben und biegt dann in ein wunderschönes Tal ein. Von hier aus geht es in das Tal hinein am Ende steigt der Weg ein kleines bisschen steiler an und ich merke dass die Sonne und das Wetter doch besser sind als ich erwartet habe. Denn meine Jacke wird mir jetzt schon zu warm.

Der Weg geht immer weiter nach oben und führt mich nach einer Kehre wieder zurück Richtung Bad Ems und der Lahn. Nachdem der Weg leicht nach links abbiegt, sehe ich auch das erste Mal die Hinweisschilder, die auf die 4-Türme-Wanderung verweisen, es sieht aus wie ein blauer Springbrunnen oder ein Zeichen für ein Heilbad. Diesem Schild beziehungsweise der Beschilderung folge ich ab jetzt.

Nach wenigen 100m komme ich auf eine Anhöhe, hier scheint der Wintersberg zu sein, der eine Höhe von 214m über dem Meeresspiegel hat. Hier oben steht das Berghotel & Café Wintersberg, dazu ein wunderschöner kleiner Aussichtsturm, von dem man einen traumhaften Blick auf Bad Ems im Tal und auf die anderen Hügel hat. Der Turm hier oben gehört zu einem der am Limes stehenden Türme.

„Die Fundamente des Turms auf dem Wintersberg wurden in den 1850er Jahren entdeckt. 1874 errichteten Bad Emser Bürger zu Ehren Kaiser Wilhelms I., wie es auf der lateinischen Inschrift heißt, den Nachbau. Es handelt sich damit um die älteste noch erhaltene Rekonstruktion eines Wachtturms am Limes. Sie ist als solche selbst Bestandteil des Welterbes und ein besonderes Kulturdenkmal. An der Stelle des heutigen Turms stand Wachtturm 1 des Streckenabschnitts südlich der Lahn. Seine Mauern bildeten ein Quadrat von 5,50 m Seitenlänge und waren 76 cm dick. Der Turm war etwa 5 bis 8 m hoch und hatte einen Balkon, von dem aus man sich mit Signalhörnern oder Signalfeuern verständigen konnte. 5 bis 8 Soldaten taten hier Dienst. Vom Turm aus hatte man einen freien Blick über das Lahntal mit der damaligen Furt und auf den Anstieg des Limes zum gegenüber liegenden Westerwald.“ (Quelle: http://www.daslahntal.de)

Direkt gegenüber meinem Aussichtspunkt sehe ich einen hohen Backsteinturm, der Concordiaturm, den ich schätzungsweise im Laufe meiner Tour auch noch besuchen werde. Aktueller Stand der Tour: erster Turm ‚Limesturm auf dem Wintersberg’ – Check. Nach dem Hotel geht der Weg leicht bergab in das schöne Braunebachtal, biegt dann scharf rechts ab und führt wieder zurück Richtung Stadtmitte Bad Ems. Scheinbar habe ich meinen ersten Berg überwunden, meinen ersten Turm gesichtet. Frohen Mutes laufe ich Richtung Bad Ems Stadtzentrum. Nachdem ich durch die südliche Innenstadt gegangen bin, an den Bahnschienen entlang, geht es Richtung Westen durch ein tolles Villenviertel.

Plötzlich biegt der Weg links ab und steigt in Serpentinen steil den Berg hinauf. Mir scheint ich bin auf dem Weg zum Turm Nummer 2. Der Weg geht sehr steil nach oben und ich verlangsame meine Schrittzahl. Nach der Richtung zu urteilen, werde ich auf den Malberg hinaufgehen. Auf dessen Spitze befindet sich ein Turm und ein daneben liegendes Hotel, was allerdings nicht mehr in Betrieb ist.

Nach einigen hundert Metern und einer ordentlichen Steigung laufe ich nun bereits einige Kehren um bergauf zum Hügel zu kommen. Meine Muskeln brennen, mein Atem ist kurz – haben diese Kehren noch mal ein Ende. 

Zwar bin ich noch nicht weit gelaufen, aber zwei Anstiege hintereinander in dieser Art sind schon kräftezehrend. Ich bin gespannt wann ich am zweiten Turm ankomme, denn ein dritter und vierter Aufstieg stehen mir auch noch bevor. Mal sehen wie ich die Kondition mit meiner Fastenzeit kombiniert bekomme. Aktuell esse ich nur Gemüsebrühe und trinke sehr viel Wasser. Mehr nicht. Ich habe zwar Bananen dabei, aber möchte eigentlich heute nichts essen nur Saft trinken / Wasser. Mal sehen wie es mir dabei ergehen wird.

An einer der Biegungen stosse ich auf die HenriettenSäule. Der Henriettenweg am schattigen Malberghang war an heißen Sommertagen beliebt. Er bot reizvolle Ausblicke auf das Kurviertel. Eine Inschrift nennt das Datum der Eröffnung: XIX MAI MDCCCXXVI (19. Mai 1826). Namensgeberin von Weg und Säule war Erzherzogin Henriette von Österreich, die Schwester Herzog Wilhelms von Nassau. Eine Infotafel informiert über die Geschichte.“ (Quelle: http://www.badems-nassau.info)

An einem wunderschönen Aussichtspunkt oberhalb von Bad Ems geht der Weg links ab zum Malberg-Turm, davor findet sich das Malberg-Hotel über dessen Lastenaufzugsbrücke ich vorher gegangen bin. Der Turm liegt nicht direkt auf dem Weg ist ein Abstecher von 340m, den ich nur mache um meinen zweiten Turm abhaken zu können. ☺ Der Turm ist definitiv ein Ausflug wert, es ist ein alter Backsteinturm, den man über eine Außentreppe besteigen kann. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf Bad Ems und auf das Malberghotel.

Ein paar Hintergründe zum Malberghotel: „Im Jahr 1872 entschloss sich die Stadt Bad Ems – um das Fernbleiben zahlreicher ausländischer Kurgäste zu kompensieren – auf dem 350 m hohen Malberg ein Hotel zu bauen. Um es verkehrstechnisch zu erschließen, wird der Bau einer „Standseilbahn mit Wasserübergewichtsantrieb“ (Wasserballastbahn) beschlossen und hierfür im Jahr 1885 die Malbergbahn AG gegründet. Die Betreiberfirma wurde am 3. Dezember 1886 unter der Bezeichnung MAG in das Handelsregister in Köln eingetragen. Die Bauarbeiten für Hotel und Standseilbahn begannen bereits im November 1886. Am 5. Juni 1887 wurde die Malbergbahn feierlich in Betrieb genommen. Im Jahr 1926 ging die Konzession von der Gesellschaft Malbergbahn AG für 25 Jahre an das Hotel über. Als 1951 der Vertrag nicht verlängert wurde, ging die Bahn in den Besitz der Stadtwerke Bad Ems über. Bis zum Tag ihrer Einstellung war die Bahn rege besucht und stets gut ausgelastet. Das auf dem Berg gelegene Hotel, das Café und der Tierpark konnten nur zu Fuß oder mit der Bahn erreicht werden. Als der TÜV Rheinland im Jahr 1979 aufgrund des Alters der Bahn schwere Mängel festgestellt hatte und die Stadt sich finanziell nicht in der Lage sah, diese zu beheben, wurde der Betrieb vorläufig eingestellt. Am 7. Dezember 1981 wurde die Malbergbahn zum Industriedenkmal erklärt, der Betrieb ruht seitdem. Mittlerweile sehr vom Vandalismus gezeichnet, wurde sie im Jahre 1999 oberflächlich renoviert. Am 20. Juni 2000 beschloss der Rat der Stadt Bad Ems, die Bahn nicht wieder in Betrieb zu nehmen.“ (Quelle: Wikipedia)

Leider ist das Hotel schon seit Jahren verlassen, scheinbar findet sich auch hier kein Investor, um das tolle Haus wieder zu renovieren und wieder ins Leben zurück zu bringen. Ich gehe zurück auf den Hauptweg und schlängele mich durch ein Tal bergab immer auf der rechten, respektive linken Seite, Bad Ems liegend im Tal zu sehen. Der Weg ist ein kleiner Steig, dann ein Feldweg, dann mündet er in einen Waldweg um dann wieder ein kleiner steiler Steig zu werden. Aktueller Stand der Tour: zweiter Turm ‚Malbergturm’ – Check. Er ist gut zu begehen, allerdings ist teilweise die Wegbeschilderung hier nicht ganz optimal, es gibt einige Abzweigung, wo andere Schilder angebracht sind und man rätselt schon ab und an wo man sich nun dran halten soll. Das Wege-Management sollte hier noch mal ein wenig nachbessern. Ansonsten ist der Weg soweit ganz gut ausgeschildert und man kommt mit ausgedruckte Karte und der Wegbeschilderung ganz gut zurecht. Mein Navigationssystem leitet mich ebenfalls sehr gut.

 

Der Weg ist echt schön, über steile Steige geht es im ZickZack nach unten. Jeweils an der Kehre zum Ausblick auf Bad Ems findet sich entweder eine Bank mit Aussicht oder eine Hütte / ein Pavillion, in dem man Rast machen kann. Hier entstand auch das Bild mit dem Felsbrocken auf dem Weg … Wann immer dieser Felsbrocken auf den Weg gestürzt ist, aber ich denke ich hätte nicht an dieser Stelle sein sollen.

Ich komme am Ende des Abstieges unten oberhalb der Bahn heraus und gehe Lahn aufwärts Richtung Innenstadt Bad Ems zurück. Nach einigen hundert Metern komme ich an der Talstation der Bergbahn der Malbergbahn an, ich gehe Richtung Stadt überquere die Bundesstraße und danach über gehe ich über die Brücke über die Lahn.

Hinter der Brücke geht es direkt rechts in den Kurpark, den ich durchquere. Ein sehr schöner Park. Heute ist zudem ein wirklich schöner und sonniger Tag, der viele Menschen nach Draußen lockt. Daher ist im Kurpark auch jede Menge los. Alle Menschen halten extremen Abstand, sehen fast panisch aus, wenn ich ihnen entgegen komme.

Hinter dem Kurpark geht es für mich am Ende links den Berg hoch und gleich die erste Straße links erneut ganz steil den Berg wieder nach oben. Ich sehe schon, dass mir eine enorme Steigung bevorsteht, denn ich muss ja zu dem dritten Turm bergauf. Ich keuche und puste komme von der gepflasterten Straße auf einen Feldweg, der sich weiter nach oben schlängelt, bis ich an einem schönen Aussichtspunkt mit zwei Bänken ankomme.

Von hier aus hat man einen schönen Blick einmal von der anderen Seite der Lahn auf Bad Ems. Ich sehe das Villenviertel gegenüber und erkenne auch die Malbergbahn, die zum ehemaligen Malberghotel hinauf führt. Für mich geht es steil nach rechts ab und in Serpentinen den Berg nach oben, um zu dem dritten Turm zu gelangen.
Oben angekommen stehe ich vor dem Türmchen, dem Turm Nummer Drei, dem Bismarkturm. Dieser steht an der Bergstation der Kurwaldbahn und wurde zu Ehren Otto von Bismarck erbaut.

„Der Bismarckturm von Bad Ems wurde zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck (1815-1898) erbaut. Der vom Architekten Wilhelm Kreis (1873-1955) geplante Turm liegt unmittelbar östlich des Stadtzentrums auf der Bismarckhöhe, ist zwölfeinhalb Meter hoch und wurde 1901 eingeweiht. Am 26. Juni 1900 wurde der Grundstein gelegt und mit dem Bau begonnen. Die Bauarbeiten wurden nicht vom Architekten Wilhelm Kreis selbst überwacht, sondern vom Bad Emser Bauunternehmer Wilhelm Jacob Balzer durchgeführt. Als Baumaterial diente vorwiegend Quarzit, das aus einem nahe gelegenen Steinbruch bei Kemmenau stammte, sowie Basalt aus einem Steinbruch in Niedermendig in der Osteifel. Direkt am Turm befindet sich ein Restaurant-Café mit Panoramaterrasse. Das Restaurant wie auch der Turm sind über die in unmittelbarer Nähe liegende Bergstation der Kurwaldbahn bequem zu erreichen. Von hier oben lassen sich schöne Spaziergänge oder Wanderungen unternehmen.“ (Quelle: badems-nassau.info) 

Leider ist der Turm nicht zu besichtigen, daher zieht es mich weiter, denn ich möchte noch den vierten Turm mitnehmen und gehe rechts am Spielplatz entlang durch einen kleinen Park. Aktueller Stand der Tour: dritter Turm ‚Bismarkturm’ – Check

Unterhalb des Parks führt mich der Weg in den Wald und ich durchquere auf einem Waldweg ein Tal. Es geht über breite Forstwege, kurze Steige quer durch den Wald, hier ist wieder Ruhe. Keine Kurgäste, hier bin ich wieder alleine und mit der Musik des neuen Broilers-Albums im Ohr kann ich hier auch wieder laut singen.

Ich laufe weiter durch den Wald, bis ich an ein Schild komme, das den Limes erklärt. Hier geht auf der einen Seite ein Weg links nach oben und auf der anderen Seite ein Weg rechts nach unten. Ich entscheide mich leider für den Weg rechts nach unten. Nach bereits einigen Metern vermute ich, dass diese Entscheidung eine falsche war. Dennoch laufe ich weiter und verliere massiv an Höhe, komme auch nicht um die Kurve so wie die Navigation es mir eigentlich andeutet. Letztendlich habe ich die falsche Entscheidung getroffen und ich habe den falschen Weg eingeschlagen. Egal denke ich mir und gehe weiter dem Weg entlang.

Durch meinen massiven Höhenverlust bin ich am Ende wieder unten im Tal angekommen, wo bereits die ersten Häuser anfangen. Ich entscheide mich, auch wenn ich später noch eine ordentliche Steigung vor mir habe, wieder nach oben zu gehen. Allerdings nicht über den Weg wo ich runter gekommen bin, sondern den Weg an dem ich gerade stehe. Nach meinen Berechnungen treffe ich dann ganz oben wieder auf den Rundweg. Ich befinde mich hier im Westerbachtal, das ich nun wieder nach oben laufe. In der Tat so ist es auch nach einem steilen Aufstieg und kräftezehrend im Aufstieg erreiche ich die Bismarck Höhe, am Ende dieses Tals treffe ich auf den Westerbach, an dem ich Rast mache und mich auf einen Stein setze.

Mein Wasser wird langsam auch schon etwas knapp. Leider zu wenig mitgenommen -scheinbar. Von hier aus bin ich wieder auf einer ordentlichen Höhe, so dass ich unproblematisch den vierten Turm erreichen kann. Ich laufe durch das Wohngebiet in den Ausläufern von Bad Ems – also dem Westebachtal Richtung Osten, bergab bis ich die Bundesstraße überqueren auf der anderen Seite des Berges wieder durch das Wohngebiet bergauf laufen kann.

Nachdem ich das Wohngebiet verlasse, laufe ich durch Wiesen den Berg nach oben, bis ich an eine kleine Straße komme, die angeblich zu dem vierten Turm, dem Concordiaturm nach oben führt.

Der Weg führt allerdings parallel zur Straße auf einem kleinen Trampelpfad. Seitlich saftig grüne Wiesen und Felder den Berg hinauf. Oben angekommen überquere ich den Parkplatz und stehe schon direkt am Turm, den ich natürlich sofort inspiziere. Ich warte nicht lange, sondern genieße den Ausblick genießen und mache mich auf, auf den Turm hinauf zu kraxeln. „Am Endpunkt des schon von Baedecker gelobten Felsenweges auf 265 Meter Höhe befindet sich der 1901 erbaute Concordiaturm. Wer schwindelfrei ist, dem bietet sich von der Aussichtsplattform ein imposanter Rundumblick über Lahntal, Taunus und Westerwald. Direkt am Turm befindet sich eine Restaurant-Café mit Panoramaterrasse http://www.concordiaturm.de.“ (Quelle:www.daslahntal.de)

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Mittlerweile habe ich schon diverse Kilometer hinter mir weswegen der Aufstieg zum Turm etwas langsam stattfindet. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf Bad Ems, den Kurbereich und den Kurgarten. Der Blick geht bei gutem Wetter, das heute ist, bis in den Westerwald und in den Taunus hinein. Wirklich toll. Aktueller Stand der Tour: vierter Turm ‚Concordiaturm’ – Check

Allerdings fröstelt es mich, denn der Wind auf dem Turm ist doch etwas kühler und ich bin durch die gesamte Tour bereits sehr nass geschwitzt. Darauf entscheide ich mich, meine Wanderung vorzuführen, gehe auf dem Grat Richtung Bad Ems bergab. Bei dem Abstieg über den Grad und über die kleinen Pfade findet man immer wieder einen Aussichtspunkt, von dem man auf Bad Ems, die Lahn und das Kurgebiet schauen kann. Am Ende komme ich in einem Parkhaus heraus. Ich muss die Treppen im Parkhaus herunter gehen und stehe kurz danach an der Bundesstraße, wo ich auf dem Hinweg die steile gepflasterte Straße zum Bismarkturm nach oben gegangen bin. Ich gehe durch den Ort, überquere die Lahn auf der Brücke, unterquere die Bahnschienen durch den Bahnhof und bin alsbald wieder an meinem Auto.

Eine spannende Tour mit einigen Steigungen, mit einigen Höhenmetern, am Ende steht auf meiner Uhr: 790 Höhenmeter hoch und 790 mm runter, die gesamte Tour hat scheinbar insgesamt 20 km gedauert, denn ich hatte ja schließlich auch einen kleinen Umweg hingelegt, in dem ich erst wieder in das Tal gegangen bin und dann wieder nach oben. Strafe muss sein, wenn man die Schilder halt nicht richtig liest. Ansonsten hat man durch die 4-Türme-Tour Bad Ems sehr schön kennen lernen können und ich kann diese Tour tatsächlich weiter empfehlen, allerdings muss man schon gut trainiert sein, denn die Auf- und Abstiege sind teilweise schon sehr steil. Man muss trittfest sein und eine gute Kondition haben. Diese Tour lässt sich wunderbar auch mit Hunden gehen, ich habe nichts gefunden, was man mit dem Hund nicht hätte gehen können.

Mit kleinen Kindern würde ich diese Tour nicht gehen, dafür ist sie ein wenig zu lang, aber ich würde sagen dass es – je nach Kondition – Kinder ab acht Jahren vielleicht sogar mit sechs Jahren gehen könnten. Das muss aber jeder für sich selbst aufgrund der Daten der Tour entscheiden.

Ich habe diese Tour mit ein bisschen zu wenig Wasser begonnen, habe aber aufgrund meiner Fastenzeit keinerlei Einschränkungen wahrnehmen können, ganz im Gegenteil fühlte ich mich fitter als zu einem anderen Zeitpunkt.

Hier findet Ihr die FIT / Navigationsdatei

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