Auf der Hiwweltour Stadecker Warte 

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Der Rundweg ‚Stadecker Warte ‚geht oberhalb von Stadecken-Elsheim entlang. Der Rundweg nennt sich Stadtecker Warte, startet am Tennisplatz in Stadecken-Elsheim und geht erst einmal durch das Tal über einen Zugweg zum eigentlichen Rundkurs. Die Stadecker Warte liegt im Süd Westen von Stadecken-Elsheim. Der Rundwanderweg ist vom Deutschen Wanderverband zertifiziert.

Folgt mir auf meinem Rundweg durch Weinberge, an tollen Rastplätzen mit schönen Fernblicken vorbei und ein paar kleinen Tourenhighlights. Eine schöne 2-3 Stundenwanderung durch die Weingegend um Stadecken-Elsheim in Rheinhessen.

Der Zuweg geht erst durch Felder und stößt dann an die Landstraße L413.

Von hier ab startet der offizielle Hiwweltour-Rundweg. Ich halte mich links und gehe im Uhrzeigersinn diesen Rundkurs. Nach einigen 100 m geht es rechts ab Richtung Pferdehof, ich durchquere diverse Pferdekoppeln, bis ich dann am Alten Friedhof heraus komme. Hier steht eine Bank sowie ein Gedenkstein, der an den alten Friedhof in Stadecken erinnern. Mein Weg geht weiter durch Pferdekoppeln in Richtung Pferdehof.

„Stadecken-Elsheim liegt knapp 15 km (Luftlinie) südwestlich der Landeshauptstadt Mainz im Zentrum des Weinbaugebietes Rheinhessen beiderseits der Selz. Die Gemeinde gliedert sich in die beiden Ortsteile Elsheim und Stadecken. Stadecken-Elsheim ist eine Gemeinde, die am 7. Juni 1969 aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Stadecken und Elsheim hervorging. Die neu geschaffene Doppelgemeinde sollte den Kunstnamen „Sonnenberg“ erhalten. Dieser Vorschlag wurde allerdings verworfen. An erster Stelle des Doppelnamens steht heute allein wegen seiner Größe Stadecken. Aufgrund der vormaligen Eigenständigkeit der Ortsteile gibt es keine gemeinsame Geschichte einer Gemeinde Stadecken-Elsheim. Die Historien der beiden Ortsteile sind zunächst separat zu betrachten. …  Die Gemeinde hat knapp 5.000 Einwohner. „(Quelle: Wikipedia)

Am Pferdehof vorbei geht mein Weg immer Richtung Weinberge. Aktuell sind es 15°, der Himmel ist bedeckt aber trocken, es ist Herbst, d.h. die Trauben sind bereits geerntet und die Weinberge färben sich gelb und rot. Es ist wunderschön hier …

Entgegen meiner Erwartung riecht es hier gar nicht so stark nach Trester, denn die Winzer fahren ja die verbleibenden gepressten Weintrauben wieder zurück in den Wingert. Dies gibt oft ein leicht säuerlich, fruchtiges Duft, der dann von den Weinbergen ausgeht. Hier in diesem Fall ist es eher Pferdedung, der mir in die Nase steigt.

Der Weg schlängelt sich hin und her geht immer weiter Richtung Weinberge. Ich gehe heute diese Tour ohne Vorbereitung, seit vier Tagen faste ich, esse nur Gemüsesuppe, verzichte allerdings nicht auf meinen abendlichen Wein. Ich fühle mich ein wenig schlapp, mal sehen wie gut ich diese 10 km Tour verkraften werde.

Der Weg verläuft nach dem Pferdehof links hinauf erst ein kleines Stück in den Wald, dann wunderschönen Aussichtspunkt komme an dem eine verträumte Bank steht. Hier ist der ‚Rastplatz auf dem Ermel’. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick über die Ebene von Stadecken-Elsheim.

Bergab in einem kleinen Bogen durch die Weinberge geht es dann wieder in einer kleinen Kurve oberhalb der Weinberge entlang bis ich an Ackerflächen heraus komme. Diese umrunde ich einmal. Von hier aus geht es dann wieder hoch in die Weinberge, der Weg biegt dann einmal 180° nach rechts ab, um wenig später kommt man an eine sehr schöne Raststätte. Diese scheint neu gemacht zu sein und sieht auf jeden Fall ganz toll aus inmitten der Weinberge.

Der Weg führt rechts daran vorbei wieder in den Wald hinein, einmal links und rechts ab und man kommt dann erneut in den Weinbergen heraus. Toll, denke ich mir, da hätte ich nun auch links an dem Rastplatz im Weinberg vorbeigehen können – wäre aufs gleich rausgekommen … aber egal – so ist nun mal der Wegelauf.

Von hier aus geht es einmal quer durch die Weinberge, bis ich am Wingerts Haus Schindegaul ankomme. Hier geht der Weg rechts ab und folgt dem Wirtschatsweg durch die Weinberge. Man muss das hier im Sommer schön gewesen sein. Im Herbst sind die Trauben alle weg, das Laub färbt sich zwar wunderschön, aber wenn die Reben in voller Frucht und in Ihrem Grün stehen, wird’s hier bestimmt auch toll sein. Ich denke ich komme nächstes Jahr wieder … Nach einigen 100 m kommt man an das Bodenprofil Kalksandstein, von dem aus man bergab und kurz danach recht scharf nach oben Richtung Stadecker Warte geht.

Die Stadecker Warte thront mitten in den Weinbergen oberhalb von Stadecken-Elsheim. Hier geht der Weg links rechts durch die Weinberge bis zum Bodenprofil Tonmerkel. Hier am Bodenprofil Tonmerkel befindet sich ebenfalls eine Bank, von der man einen wunderschönen Blick im Süden hat.

Nachdem man eine kleine Kurve gelaufen ist geht es steil bergauf Richtung Pavillon, von dem man einen noch schöneren Blick über die Ferne und Stadecken-Elsheim hat. Hier oben findet ihr ebenso den für die Hiwweltouren bekannten Bilderrahmen, in dem man sich mit einem tollen Panorama im Rücken fotografieren lassen kann. Dies ist eines der Highlights der Tour, denn ab hier geht es nur noch bergab durch die Weinberge bis man am Ende an dem Saubachtal ankommt.

Von hier aus geht man parallel zu dem Saubach wieder zurück Richtung alten Friedhof, um am Ende durch ein Wohngebiet bergauf zu gehen und dann an dem Weingut Helenenhof scharf links abzubiegen um am Ende wieder an der Bundesstraße heraus zu kommen. Von hier geht es wieder den Zuweg zurück zum Parkplatz.

Da mir die letzten Male aufgefallen ist, dass die Wanderkarten an den Hiwwelrouten recht verdreckt waren, habe ich Glasreiniger und Küchenrolle eingepackt und schließe meine Wanderung mit einer Reinigungsaktion der Wanderkarte ab. Nun erstrahlt sie wieder in neuem Glanz und erfreut die nachfolgenden Wanderer.

Insgesamt eine einfach und sehr bequem zu gehende Tour, die ich definitiv noch einmal im Sommer laufen werde. Hier ist bestimmt Vorsicht geboten, denn Schatten sucht man auf 95% der Tour vergebens. Dennoch bestimmt ein tolles Erlebnis, dies noch mal in voller Blüte der Weinberge zu begehen. Da ich Teiler der tour etwas gejoggt bin, war ich mit 2 Stunden recht schnell fertig. Die Tour wird mit 2 Std 45angegeben und umfasst ca.: 10 km, mit dem Zuwege liege ich bei ca.: 12,4 km. Meine Track und das Navigationsfile findet Ihr hier

Alle Hiwweltouren könnt Ih hier einsehen: https://www.rheinhessen.de/hiwweltouren

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