Projekt Rheinsteig 2015

Der Rheinsteig (noch in Bearbeitung)

#projektrheinsteig2015 ist beendet, ich habe 12 Etappen des Rheinsteiges bewandert und bin in Koblenz in 2016 auf der Burg Ehrenbreitstein zum ersten Ende meines Steiges gekommen. Meine Eindrücke schildere ich in diesem Blog.

Wie fing alles an?

Nun, die Idee zum Rheinsteig war sehr skuril. Nachdem ich mich entschlossen hatte mit dem Rauchen aufzuhören, suchte ich nach einer sportlichen Beschäftigung, der ich ohne anfängliche Ausdauer begegnen konnte. Zudem kam es, dass die verebten Wanderschuhe meines Vaters eines Tages komplett auseinanderfielen und ich mir ein neues Paar kaufen wollte. Gesagt, getan.

Die neuen Meindl Boots an den Füssen musste ich natürlich nun auch etwas tun. Und ich kam auch den Rheinsteig, der von meinem Wohnort Wiesbaden in meinen Heimatort Bonn  über 320km führte. Ich lass viel über den Steig und die Formulierung, dass der Rheinsteig ein anspruchsvoller Fernwanderweg war, motivierte mich. Vollkommen undtrainiert musste ich allerdings erst mal lernen, was es heisst am Tag 15-20km zu Fuss zu gehen und dabei auch noch Höhenmeter zu machen …

Ein schönes Projekt, so dachte ich und entwarf #projektrheinsteig2015 das Ziel war in einem Jahr zumindest bis Koblenz zu laufen, denn ab Koblenz schien der Steig an Attraktivität zu verlieren, daher erst einmal kleine Ziele. Die Ausrüstung noch sehr spärlich kamen doch über die Monate neue Dinge hinzu. Ich startete mit meinen Snowboardklamotten und Rucksack, denn es war nich winterlich und kalt.

Etappe 1: Wiesbaden-Biberich – Schlangenbad

Die erste Etappe des Steigs startete ich am Schiersteiner Hafen, wo mich eine Freundin hin brachte. Von hier aus wanderte ich am Hafenbecken entlang durch die Wohnsiedlung, unter der Autobahn entlang immer Richtung Bergauf mit dem Ziel Schlangenbad zu erreichen.

Die Steigung über die Felder nach Frauenstein war kontinuierlich, das Wetter mies und nebelig, weswegen ich auch meine Snowboardhose und Snowboardjacke trug. Da in einigen Ecken noch Schnee und Eis war, waren die Sachen genau richtig. In Frauenstein ging es immer der Wegbeschreibung entlang bergauf Richtung Goethestein, einem Obelisken, der Goethe zu Ehren erbaut wurde – eine markante Feldsteinsäule erinnert hier seit seinem 100. Todestag (1932) an dessen Besuch an gleicher Stelle im Rheingau.

Dieser Punkt ist zudem ein toller Aussichtspunkt, trotz Nebel und schlechtem Wetter war es toll hier, kein Mensch unterwegs, alleine wandern. Wie schön.

Weiter ging es über die Kuppe des Spitzen Steins zur Burg Frauenstein im gleichnamigen Wiesbadener Vorort. Frauenstein ist bekannt für seine tollen schwarzen Kirschen, die man hier im Sommer am Strassenrand kaufen kann.  Durch den Ortskern geht es hinauf Richtung Schloss Sommerberg, ein Abstieg hinab ins Erlenbachtal. Und dann wieder kontinuierlich hinauf  zum Monstranzenbaum.

Die Pfade schön zu laufen, viel Ruhe und aufgrund des Wetters in einer Abgeschiedenheit, die Ihresgleichen sucht. Ruhe, naja, denn ich hörte Musik und ignorierte die Ruhe um mich herum. Den Pfad entlang kommt man an die Felsen des Grauen Steins und die Ludwig-Schwenk-Hütte.

Von hier aus ist es gar nicht mehr weit nach Schlangenbad. Man kommt aus dem Wald und sieht schon den Ortsteil Georgenborn und geht weiter hinunter zur Lochmühle im Wallufbachtal. Dem Tal rechts folgend nähert man sich Schlangenbad. Einem alten Kurstädtchen, das seine beste Zeit gesehen hat.

Im Ort suchte ich den Bus, denn ich musste ja irgendwie nach Wiesbaden zurück. Da die Busse hier an einem Sonntag mies fuhren ging ich das Tal weiter hoch zur Wambacher Mühle. Da der Bus erst in 45 Minute fuhr kehrte ich ein, ass etwas Warmes und trank einen heissen Tee, bevor ich mich wieder in die Kälte an die Bushaltestelle stellt. Trotz Minustemperaturen hatte ich das erste Etappenziel erreicht und fand Wandern gar nicht so schlecht, auch in der Kälte. Blöd war nur die teilweise beschlagene Brille.

 

Etappe 2: Schlangenbad – Kiedrich

 

Etappe 3: Kiedrich – Johannisberg

 

Etappe 4: Johannisberg – Rüdesheim

 

Etappe 5: Rüdesheim – Lorch

 

Etappe 6: Lorch – Kaub

 

Etappe 7: Kaub – St. Goarshausen

 

Etappe 8: St. Goarshausen – Kestert

 

Etappe 9: Kestert – Kamp- Bornhofen

 

Etappe 10: Kamp-Bornhofen – Braubach

 

Etappe 11: Braubach – Niederlahnstein

 

Etappe 12: Niederlahnstein – Koblenz-Ehrenbreitstein

Nach 12 Etappen habe ich den Rheinsteig einmal beendet, da ich gelesen habe, dass der schöne Teil des Steigs in Koblenz zu Ende ist und ab dort bis Bonn die Naturschönheit abnimmt. Ich werde den Steig aber von Koblenz aus noch einmal aufgreifen um direkt bis Bonn zu gehen …

 

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